Microsoft Defender for Business: Funktionen, Lizenzierung, Kosten

Du bekommst eine klare Produktübersicht, Kompatibilitätscheck und eine einfache Kosten-Logik für Microsoft Defender for Business.

  • EDR-Schutz gegen Malware und Ransomware
  • Windows, macOS, iOS, Android, Linux
  • Wie funktioniert Lizenzierung und Laufzeit (NCE/CSP)?
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Mr-Fr
8-18 Uhr
Servicefenster
35 €
Einstig pro
User / Monat
4
Service-Tiers –
ein Preismodell
150+
User Mindest-
abnahme

Warum Defender-Lizenzen allein nicht „Schutz“ sind

Viele Unternehmen haben Microsoft Defender bereits im Haus – aber ohne saubere Verwaltung, Policies und laufende Auswertung bleibt es eine Sicherheitslösung „auf dem Papier“. Alerts laufen auf, Bedrohungen werden spät erkannt, und die Angriffsfläche wächst über Zeit (neue Geräte, neue Apps, neue Rollen).

Wenn du Microsoft 365 nutzt, ist Defender for Business oft der naheliegende Einstieg in Endpoint Detection and Response (EDR). Entscheidend ist, dass du Funktionsumfang, unterstützte Betriebssysteme, Lizenzierung (New Commerce Experience/NCE) und die passende Bereitstellung von Anfang an richtig einordnest.

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Übersicht zu Microsoft Defender for Business und unterstützten Betriebssystemen Windows, macOS, iOS, Android und Linux

Was Microsoft Defender for Business abdeckt – und was nicht

Ein nüchterner Überblick, damit du Lizenz, Scope und Risiko sauber trennst.

EDR für Endpoints (Kerndisziplin)

Microsoft Defender for Business liefert Endpoint Detection and Response (EDR) für typische KMU-Umgebungen (Maximale Benutzeranzahl bis zu 300 Benutzer). Du bekommst Schutz vor Malware, Ransomware und anderen Bedrohungen sowie zentrale Sichtbarkeit im Microsoft 365 Defender-Portal (security.microsoft.com).

Kompatibilität über Plattformen

Unterstützte Betriebssysteme: Windows, macOS, iOS, Android, Linux. Damit passt Defender in gemischte Endpoint-Landschaften – vorausgesetzt, die Bereitstellung und Verwaltung (z. B. Enrollment/Policies) ist konsistent umgesetzt.

Automatisierung spart Zeit – ersetzt aber Betrieb nicht

Mit Automatisierte Untersuchung und Reaktion (Automated Investigation and Response) lassen sich Incidents schneller triagieren. Das reduziert manuelle Schritte, ist aber kein Ersatz für klare Prozesse, Ownership und regelmäßige Überprüfung der Security-Konfiguration.

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Für wen lohnt sich Microsoft Defender for Business?

Defender for Business ist vor allem für KMU gedacht, die Microsoft 365 nutzen und eine moderne Sicherheitslösung für Endpoints suchen – ohne direkt in ein reines Enterprise-Setup zu gehen. Typisch: Office-Workloads, verteilte Mitarbeitenden, Geräte-Mix, steigende Cyberbedrohungen und der Wunsch nach zentraler Verwaltung.

Wenn du deutlich über den KMU-Rahmen hinausgehst (z. B. Enterprise-Anforderungen, komplexe Security Operations, SIEM/SOAR-Use-Cases), wird häufig Microsoft Defender for Endpoint oder ein Setup mit zusätzlicher Überwachung und Einhaltung/Reporting relevanter. Wichtig: Lizenzierung und tatsächlicher Betrieb sind zwei getrennte Entscheidungen.

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Das gehört zu den Schutzschilden

Bausteine zur Stärkung der Sicherheitsbeauftragten-Rolle – je nach Bedarf kombinierbar.

Rolle, Scope und Leitlinie

Wir klären Aufgaben, Verantwortungen und den Geltungsbereich (Scope) des ISMS. Ergebnis: Leitlinie, klare Prozesse und ein arbeitsfähiges IS‑Management‑Team.

Risikoanalyse & Maßnahmen-Umsetzung

Wir ermitteln Risiken, bewerten sie, leiten Maßnahmen ab und unterstützen bei der Umsetzung in Prozessen und Technik. Fokus: nachvollziehbare Entscheidungen statt endlose Workshops.

Prüfungs-Vorbereitung & Nachweise

Wir strukturieren die Vorbereitung, koordinieren Nachweise, klären Rückfragen und schließen Findings. Orientierung an gängigen Anforderungen wie ISO/IEC 27001 oder TISAX – ohne unnötigen Overhead.

Notfallmanagement & Awareness

Aufbau von Incident Response / Notfallmanagement, Schnittstelle zu Business Continuity Management (BCM) sowie Security‑Awareness / Schulungen – damit Prozesse auch im Ernstfall funktionieren.

Willst du Defender for Business richtig einordnen?

  • Scope: Endpoints, Server, Office klären
  • Lizenzierung: NCE/CSP, Laufzeit, Plan
  • Checkliste: Bereitstellung und Verwaltung
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Gemeinsam erzielte Ergebnisse.

Zwei Beispiele aus der Praxis: typische Ausgangslagen und was sich operativ verbessert.

Produktion: Geräte-Mix, wenig Zeit für Security-Betrieb

Mitarbeiter
420
Jahresumsatz
85
Mio. €
Eingesetzte Technologien
Entra ID
Entra ID
Defender
Defender

Ausgangslage

  • Microsoft Defender vorhanden, Alerts wurden selten geprüft
  • Windows-Clients plus einzelne macOS-Geräte ohne klare Policies
  • Unklar, ob Server über Defender Server abgedeckt sind
  • Kein konsistenter Prozess für Incident-Triage und Dokumentation

Ergebnis

  • Einheitliche Verwaltung und Rollenkonzept für Security-Betrieb
  • EDR-Use-Cases priorisiert: Malware, Ransomware, laterale Bewegungen
  • Klare Abgrenzung: Endpoint vs. Server-Lizenzierung und Bereitstellung
  • Stabiler Ablauf für Analyse und Reaktion während Servicezeiten

Dienstleistung: Remote-Mitarbeitende und Phishing-Risiko

Mitarbeiter
210
Jahresumsatz
32
Mio. €
Eingesetzte Technologien
Defender
Defender
Entra ID
Entra ID

Ausgangslage

  • Microsoft 365 Business Premium im Einsatz, Schutz-Features nur teilweise aktiviert
  • Viele mobile Geräte (iOS/Android), wenig Transparenz über Geräte-Risk
  • Mehr Phishing-Versuche, aber keine saubere Kette bis zum Endpoint
  • Unsicherheit, welche Funktionen Defender for Business vs. Office abdeckt

Ergebnis

  • Transparenter Scope: Defender for Business (Endpoint) vs. Defender for Office 365 (Mail)
  • Einheitliche Onboarding- und Bereitstellungslogik für mobile Plattformen
  • Automatisierte Untersuchung und Reaktion gezielt für Standardfälle genutzt
  • Operative Reports: Status, Incidents, Trends und offene Risiken

Unser Ansatz:

In vier Phasen zum Erfolg

Zwei Beispiele aus der Praxis: typische Ausgangslagen und was sich operativ verbessert.

Security-Check

Erstgespräch (kostenlos): Bedarf ermitteln, Anforderungen (z. B. ISO/IEC 27001, TISAX, NIS2) einordnen, Scope und Zieltermin grob festziehen.

Onboarding

Kick-off mit Leitung, IT und Compliance: Verantwortlichkeiten für die Sicherheitsbeauftragten-Rolle definieren, ISMS-Struktur aufsetzen, Leitlinie starten.

Überwachung

Regelbetrieb: Risikoanalyse / Risikomanagement pflegen, Maßnahmen koordinieren, Nachweise sammeln und Rückfragen aus Prüfungen steuern.

Prävention

Weiterentwicklung: Awareness, Incident Response / Notfallmanagement und BCM anbinden, Standards prüfen (z. B. BSI IT‑Grundschutz oder DIN SPEC 27076 je nach Bedarf).
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Was sich operativ ändert, wenn Defender klar betrieben wird

Nicht mehr Funktionen kaufen – sondern Schutz als Prozess etablieren.

Vorher

  • Lizenz vorhanden, aber wenig aktive Auswertung
  • Unklarer Plan für Server und Linux Server
  • Geräte-Mix ohne konsistente Verwaltung
  • Reaktive Hektik bei Sicherheitsvorfällen
  • Keine klare Messbarkeit in Reports

Nachher

  • Lizenz vorhanden, aber wenig aktive Auswertung
  • Unklarer Plan für Server und Linux Server
  • Geräte-Mix ohne konsistente Verwaltung
  • Reaktive Hektik bei Sicherheitsvorfällen
  • Keine klare Messbarkeit in Reports
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Wie viel übernehmen wir für Sie?

Drei Stufen – von Monitoring bis Vollbetrieb. Monatspauschale pro User. Kein Stundensatz. Kein Projektrisiko.
Shield

Basisschutz

Wir schauen zu, werten aus und melden Ihnen, was wichtig ist. Ihr Team entscheidet und handelt.
35 €
pro User / Monat
Shield anfragen

Was wir übernehmen

  • Defender XDR Alert-Monitoring (werktags)
  • Entra Conditional Access Betrieb & Pflege
  • MFA-Rollout & Policy-Management
  • Microsoft Secure Score – monatl. Tracking
  • Monatlicher Security-Report (IT + GF)

Service Level

  • Reaktion kritisch: 4h
  • Servicefenster: Mo–Fr 8–18 h
  • Incident Response: nicht inklusive
  • Sentinel: als Add-on buchbar
  • NIS2 Basisdokumentation inklusive

Produkte

Entra ID
Defender XDR
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Meist gebucht
Guard

Aktivschutz

Wir schauen und wir handeln. Bei einem Vorfall übernehmen wir Eindämmung & Bereinigung selbst.
75 €
pro User / Monat
Guard anfragen

Was wir übernehmen

  • Alles aus Shield
  • Aktive Incident Response - Containment & Remediation
  • Entra Privileged Identity Management (PIM)
  • Defender for Identity - Angriffspfad-Analyse
  • Monatliches Review-Meeting (1h, remote)
  • NIS2 Incident-Dokumentation (72h-Pflicht)

Service Level

  • Reaktion kritisch: 2 Stunden
  • Servicefenster: Mo–Fr 8–18 h
  • Threat Hunting: quartalsweise
  • Sentinel: als Add-on buchbar
  • BSl/Auditor Risiko-Reporting

Produkte

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Defender XDR
Sentinel
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Fortress

Vollschutz

Vollständig verwalteter Microsoft Security-Stack. Sie haben einen festen Advisor. Wir betreiben alles.
129 €
pro User / Monat
Fortress anfragen

Was wir übernehmen

  • Alles aus Shield und Guard
  • Sentinel SIEM - vollständig inklusive
  • Security Copilot Kl-Triage (E5 voraus.)
  • Dedizierter Security Advisor (named contact)
  • Vulnerability Management & Patch-Überwachung
  • Quarterly Business Review & Security-Roadmap

Service Level

  • Reaktion kritisch: 1 Stunde
  • Threat Hunting: monatlich, dediziert
  • Vollständige NIS2 Audit-Dokumentation
  • BSI-Grundschutz-Nachweis auf Anfrage
  • Quarterly Business Review inklusive

Produkte

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Security Copilot
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Willst du Defender for Business richtig einordnen?

  • Scope: Endpoints, Server, Office klären
  • Lizenzierung: NCE/CSP, Laufzeit, Plan
  • Checkliste: Bereitstellung und Verwaltung
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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Microsoft Defender for Business und Microsoft Defender for Endpoint?

Microsoft Defender for Business ist die EDR-Sicherheitslösung für kleinere Umgebungen (typisch bis zur maximalen Benutzeranzahl von 300). Microsoft Defender for Endpoint ist die Enterprise-Variante mit erweitertem Funktions- und Skalierungsrahmen. Entscheidend ist weniger der Name, sondern ob dein Bedarf eher KMU oder Enterprise ist (Organisation, Betrieb, Reporting, Integration).

Welche Betriebssysteme werden unterstützt?

Unterstützte Betriebssysteme: Windows, macOS, iOS, Android, Linux. Für Server gilt: Prüfe separat, ob und wie Windows Server bzw. Linux Server über eine Server-Option wie Microsoft Defender for Business Server (Defender Server) abgedeckt wird.

Wie funktioniert Lizenzierung und Laufzeit (NCE/CSP)?

In der New Commerce Experience (NCE) werden Microsoft-Commercial-Lizenzen typischerweise über einen Microsoft Cloud Solution Provider (CSP) mit definierter Laufzeit bereitgestellt. Relevante Punkte sind Plan-Variante, Laufzeit (z. B. monatlich/jährlich je nach Buchung) und mögliche Preislogik wie Preisschutz innerhalb der vereinbarten Konditionen. Wenn du intern kaufst: dokumentiere, was enthalten ist und wie du Änderungen steuerst.

Könnt ihr Defender for Business liefern oder direkt verkaufen?

Wir sind Managed Microsoft 365 Security Provider und verkaufen keine Lizenzen. Wenn du Defender for Business bereits über CSP/NCE (oder direkt) beziehst, unterstützen wir beim sicheren Betrieb im Microsoft Security-Stack: Konfiguration, Tuning, Monitoring und – je nach Service Tier – aktive Incident Response. Button-Optionen wie „In-den-Warenkorb“ oder „Angebot anfordern“ liegen bei deinem Lizenzkanal; wir klären mit dir, was du dafür intern brauchst.